Liberation Formula. | 18.09. – 31.10.2010 | Péter Appelshoffer, Mária Chilf, Balázs Kicsiny, Tamás Komlovsky-Szvet, Kamilla Szij

Liberation Formula.

Péter Appelshoffer, Mária Chilf, Balázs Kicsiny, Tamás Komlovsky-Szvet, Kamilla Szij

18.09. – 31.10.2010

In Kooperation mit donumenta10 zeigen wir aktuelle Kunst aus Ungarn

 

In der Galerie ArtAffair führt die donumenta 2010 – Ungarn fünf KünstlerInnen der Ausstellung Liberation Formula. zusammen. Die Galerie für zeitgenössische Kunst in der Regensburger Altstadt wird damit erstmals zum Spielort des Kunst- und Kulturfestivals der Donauländer. Spannend am konzeptionellen Ansatz dort: 

Mit den renommierten KünstlerInnen Kamilla Szíj, Balász Kicsiny, Mária Chilf sowie den aufstrebenden Künstlern Péter Appelshoffer und Tamás Komlovsky-Szvet treffen zwei Generationen in der zeitgenössischen ungarischen Kunst aufeinander. Auf zwei Räume unter mittelalterlichen Bögen verteilt warten Zeichnungen, eine Videoinstallation, Ölbilder und Skulpturen auf den wandernden Betrachter von Liberation Formula.  Die Ausstellung wird dort am Samstag, den 18. September um 19.00 Uhr eröffnet. Es spricht die Kunsthistorikerin Krisztina Kovács aus Budapest.  

Balázs Kicsiny (siehe unsere Pressemitteilung vom 16.9. „Balász Kicsinys skulpturale Anordnung“) wird in der Galerie ArtAffair mit einer Videoinstallation vertreten sein, die sich unter anderem mit der ewigen Bewegung und Bewegungslosigkeit des Menschen auseinandersetzt.Kamilla Szíj arbeitet mit den einfachsten Mitteln des Zeichnens - mit Papier und Stift - und beschäftigt sich in ihren sehr zeitintensiven Arbeiten mit der 

 

Ausdehnung des Raumes und der Zeichnung als Meditationsobjekt (siehe auch unsere Pressemitteilung vom 16.9.2010, „Spannender Blick auf die vitale ungarische Kunstszene: Liberation Formula.“). 

Mária Chilf präsentiert in ihren poetischen Arbeiten einen ganz eigenen und wunderbaren Umgang mit der Technik der Aquarellmalerei. Spannungen zwischen dem Gewollten und dem Zufälligen, dem Vorder- und dem Hintergründigen verleiht sie damit auf bestechende Weise Ausdruck“, so Nadja Plagens und Isabelle Lesmeister von ArtAffair. Ihr künstlerischer Ansatz gründet dabei vor allem in der Wissenschaft der Psychoanalyse. 

Zwei sehr junge Positionen der aktuellen ungarischen Kunstszene entwickeln Péter Appelshoffer und Tamás Komlovsky-Szvet

Appelshoffer vereint in seinen Werken mehrere kohärent und parallel entwickelte Konzepte. Ausdruck finden diese in Ölbildern, in denen mehrere Bildebenen visualisiert werden. Um die einzelnen Bilder voneinander abzugrenzen, arbeitet er mit starken Gegensätzen im Farbauftrag und in der Tonigkeit. So stehen beispielsweise pastos gemalte Flächen neben Flächen mit eher dünnem Farbauftrag und stark leuchtende Farben neben zarten Pastelltönen.

Der Künstler Tamás Komlovsky-Szvet hegt eine starke Begeisterung für technologische Neuheiten und Erfindungen. In seinen Werken benutzt er diese sowohl auf sozialkritische als auch auf experimentelle Art. Bei einem Minimalaufwand von Material arbeitet er vorzugsweise mit Licht, Farben, Bewegung und Elektronik. Gezeigt werden Arbeiten, die unter dem Titel „Immaterial“ körperlose Skulpturen darstellen. Mittels einer Anordnung von Spiegeln und kleinen Skulpturen aus Silber oder Gold kreiert er dreidimensionale Bilder, die dem Betrachter real erscheinen, die er aber weder berühren noch greifen kann.