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Ferne, Heimat & IdentitätPeter Bohn, Claudia Rogge, Michal Macku, Ineze Kaze, Veronika Natter, Steve Elkins, Robert Meier, Eva Winter07.08. – 27.09.2009 |
Zeitgenössische Fotografie
Europas Grenzen sind offen. Geographische Distanzen leicht überbrückbar. Informationen weltweit in sekundenschnelle austauschbar. Wir sind Weltbürger, vernetzt durch digitale Profile, virtuelle Kontakte und stetige mediale Präsenz. Einerseits entstehen nie dagewesene Möglichkeiten, andererseits auch viele Fragen, vor allem nach der eigenen Identität. Räumliche Migration bringt Menschen dazu sich immer wieder in fremden sozialen Umgebungen zurechtzufinden.
Einige gleichen sich an, andere bewahren sich ihre eigene Identität. Doch was ist Identität? Nationalität? Individualität? Die Frage, die vor ein paar Jahrzehnten so leicht beantwortet werden konnte bringt heute Schwierigkeiten mit sich: Was und wo ist Heimat? Was ist Zu Hause? Die Welt, das Land, die Stadt, die Wohnung, das Elternhaus?
Grenzen und Transgression. Kulturelle Grenzen, soziale Grenzen, nationale Grenzen und gleichzeitig das Verschwimmen, die Auflösung und die Überschreitung von Grenzen in einer scheinbar grenzenlosen Welt.
Art Affair zeigt vom 7.August bis zum 27. September 2009 fotografische Arbeiten von acht Künstlern, die sich mit dem Zwiespalt zwischen Fern- und Heimweh sowie dem Suchen und Finden der eigenen Identität befassen: Robert Meier (Regensburg), Claudia Rogge (Düsseldorf), Steve Elkins (USA), Peter Bohn (Regensburg), Inese Kaze (Lettland), Michal Macku (Tschechien), Veronika Natter (Regensburg/London), Eva Winter (Nürnberg)
Isabelle Lesmeister, Kunsthistorikerin M.A.

