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Colores de Cuba!Maria Maier18.06. – 27.07.2009 |
In Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Phil. Rafael Acosta Arriba und Herrn José Carlos Rodríguez Ruiz, Gesandter der Republik Kuba, Außenstelle der Botschaft der Kubanischen Republik, Bonn, hat Art Affair einige Werke kubanischer Künstler nach Regensburg bringen können. Sie werden zusammen mit einem Werkzyklus von Maria Maier in den Räumen des Altmann’schen Hauses gezeigt.
Das Projekt Vaguada (Talsohle), iniziiert von der Außenstelle der Botschaft der kubanischen Republik im Jahre 2008 hat sich zum Ziel gesetzt kubanische Bildende Kunst in Deutschland zu fördern. Der Leiter der Außenstelle Bonn, Herr José Carlos Rodríguez Ruiz erklärt: “Die Talsohle ist die Linie, die das Ende der Täler zeigt; durch die Linie fließen die natürlichen Gewässer. Die Ufer können als verschiedene Welten erscheinen, sie verknüpfen sich trotzdem am Ende des Flussbettes“. Art Affair ist stolz ein Teil dieses Projektes sein zu dürfen ind eine Auswahl von kubanischen Künstlern präsentieren zu können. Die Werke, in den unterschiedlichsten Techniken, vom Holzschnitt über Mischtechnik und Collagen bis hin zur Fotografie, bieten einen Querschnitt durch die kubanische Gegenwartskunst.
Werke folgender kubanischer Künstler werden gezeigt: Julio César Pena, Julio Larramendi, Liborio Noval, Juan Roberto Diago, Jorge Wellesley, Normando Torres, Douglas Argüelles, Agustin Bejarano, René Pena.
Die Regensburger Künstlerin Maria Maier, die 2003 und 2006 nach Kuba gereist ist, verwendet für ihre Arbeiten eine ungewöhnliche Kombination aus Fotografie und Siebdruck. Die Bilder in ihrer Verschwisterung von Fotografie und Malerei bedürfen keiner spekulativen Fantasie. Fotografische Ausschnitte aus dem kubanischem Stadtbild, in streng linearer Form stehen neben einem vor Ort geschaffenem ´gemaltem Tagebuch´, das Licht, Farben und Eindrücke von Kuba aufnimmt, aber auch in Ton- oder Perspektiv wechseln verarbeitet - ganz materialbezogen, aus der Sprache der Kunst heraus konzipiert, ohne narrative Elemente und ohne soziale Kritik.
Isabelle Lesmeister, Kunsthistorikerin M.A.

