![]() |
Neue Leipziger SchuleMartina Munse, Fischer-Art, Michael Schneider02.02. – 14.03.2007 |
Einige wesentliche Impulsgeber für die Neue Leipziger Schule waren die Malereiprofessoren Sighard Gille, Arno Rink, die wie die oben genannten Maler ebenfalls an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst lehrten.
Martina Munse, Michael Fischer-Art und Michel Schneider zählen zu den Protagonisten dieser vielfältigen, erzählerischen und auch politischen, jungen Kunstrichtung.
Martina Munse
Martina Munse hat an zahlreichen nationalen sowie internationalen Ausstellungen u.a. in Leipzig, Berlin, Frankfurt am Main, Sofia sowie diversen Kunstmessen teilgenommen. Ihre Bilder wurden durch das Auktionshaus Christie’s versteigert.
Die Bilder von Martina Munse provozieren durch ihre Darstellung des Schönen. Die Sujets zu ihren Bildern, in denen sich Anklänge eines ästhetischen Symbolismus widerspiegeln, finden sich in der Verbindung von Orient und Okzident und behandeln das Thema Freiheit. Die zarten und archetypischen Motive geben Raum für Assoziationen an die Epoche des Jugendstils.
Fischer-Art
Heute lagern diese Dokumente einer bewegten Zeit im Archiv des Deutschen Historischen Museums in Bonn. Nach der Wende beginnt er das Studium an der Hochschule für Graphik in Leipzig. Seingroßes Vorbild ist Max Ernst. Die „Art Cologne“ Anfang der Neunziger, sowie „Art Miami 2000“ wird für Fischer- Art zum kommerziellen und künstlerischen Erfolg.
Seither gilt er als Jungstar der deutschen Kunstszene. Mit seinem Stil des marktwirtschaftlichen Realismus geht der sozialkritische Künstler eigene Wege. Zuletzt hat Fischer-Art durch seine Einzelausstellungen, u.a. auf der Berliner Liste 2005, in München und als erster Künstler der Neuen Leipziger Schule in Sofia, Bulgarien von sich hören lassen.
Er wurde im Sommer 2005 in die „Villa Romana“, Florenz, persönlich eingeladen.
Michael Schneider
Er schafft Denkanregungen und die Diskussion um sein Werk, um damit die Kunst selbst in Gang zu bringen, ohne dass er sich hierzu oberflächlicher Phänomene bedienen müsste. Aus diesem Grunde ist die Frage nach dem „Stil“ bei Michel Schneider von nur zweitrangiger Bedeutung.
Zahlreiche Ausstellungen in Leipzig, Berlin sowie in Sofia dokumentieren den rasanten Aufstieg dieses jungen Künstlers.






