Roman Mayer
VITA 2005 - 2006 Einjähriger Aufenthalt an der Universität von Kanazawa, Japan 2009 Magister in Kunstgeschichte und Kunsterziehung an der 2009 - 2011 Studium der Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl) Teilnahme am Lucas-Cranach-Preis, Festung Rosenberg, 2010 Galerie Lutz mit der blauen Tür, Nürnberg Universitäts-Galerie Pilsen, Pilsen, Tschechische Republik Uni mit Kunst, Kunst- und Gewerbeverein Regensburg Jahresausstellung AdbK Nürnberg Teilnahme am Laufer Kunstpreis, Lauf Eigenmuse Neukölln, Berlin 2009 Pure Painting, Galerie Art Affair, Regensburg C.A.R - Contemporary Art Ruhr, Essen Mythos Europa, Bundespresseamt Berlin 2008 Nicht-Wissen, Galerie Art Affair, Regensburg Europas Ursprung, Brüssel - Berlin Südgestalt, Gruppe Südgestalt, Regensburger Fischmarkt, 3X3 Augen, Gruppe Südgestalt, Zehentstadl, Beratzhausen 2007 Europas Ursprung, Regensburg - München 2004 Jahresausstellung des Instituts für Kunsterziehung, Universität Über seine Arbeiten Julia Nistor, 2011 (zur Ausstellung Monster-Mär, Galerie Brücke 66, Frankfurt am Main)
1982 geboren in Neumarkt in der Oberpfalz
(Jasso-Stipendium)
Universität Regensburg
Nürnberg
2011 Monster-Mär, Einzelausstellung, Galerie Brücke 66,
Frankfurt am Main
Kronach
Regensburg
Regensburg
„Schauriges Dunkel und helles Farbengewitter verbinden sich auf der Leinwand zu einem Versteckspiel des Sichtbaren. Mal von den Farben geblendet, mal blind in den Schatten nach Formen tastend, ziehen einen die Bilder von Roman Mayer in ihren Bann. Sie entführen einen scheinbar in eine andere Welt, dabei landen wir doch nur im eigenen Kopf. Ein Akt der Verführung, der nur im Dunkeln gelingt und nur durch Andeutungen, welche auf dem schmalen Grat zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion balancieren. Eine geballte Faust, maskenhafte Fratzen und deformierte Monstrositäten lassen sich erahnen, das Offensichtliche aber wird tunlichst gemieden. Diese Bilder wollen nichts ‘bedeuten’ und erst recht nicht Stellung beziehen. Sie referieren auf nichts außerhalb ihrer selbst – es ist der Spaß am Effekt, der sie dominiert, ein Spektakel fürs Auge, ein Fest der Fiktion, ein Märchen ohne Moral. ‘Anime meets European Classic’ könnte man dieses Versteckspiel von melancholischer Sublimität und verspielter Weltflucht nennen. Oder einen düsteren Abgesang auf die fröhliche Popkultur der Jahrhundertwende darin sehen. Tatsächlich bleiben die Bilder von Roman Mayer aber unfassbar für herkömmliche Kategorien. Sie treiben ein Spiel mit uns und mit unserer Fantasie – wie ernst dies gemeint ist, darf man selbst entscheiden.“
















