Roman Mayer
21.06.1982 geb. in Neumarkt i. d. Opf.
2001-2002:
Universität Regensburg: Magister Kunstgeschichte/Philosophie
2002-heute:
Universität Regensburg: Magister Kunstgeschichte/Kunsterziehung
2003:
2-monatiges Praktikum in der Antikschreinerei Otto
Teilnahme a. d. Jahresausstellung des Instit. f. Kunsterz. (2 Gemälde)
bis 2005 Assistent der universitären Kunstschmiede
2004:
Teilnahme a. d. Ausstellung im Regensburger Ruderclub (1Gemälde)
Teilnahme a. d. Jahresausstellung des Instit. f. Kunsterz. (2 Gemälde)
Führer bei der Hundertwasserausstellung im Regensburger Salzstadl
2005/06:
Führer bei der Othmar Alt-Ausstellung im Regensburger Salzstadl
Einjähriger Aufenthalt an der Universität v. Kanazawa, Japan. (Jasso-Stipendium)
2007:
Teilnahme an der Ausstellung „Europas Ursprung“, Regensburg, München, (2008 noch nach Brüssel, Berlin), (2 Gemälde)
Teilnahme am Japanese Language Proficiency Test in Stuttgart, oberste Stufe
2008:
Hauptorganisator der Ausstellungen der Gruppe Südgestalt:
„Südgestalt“ am Regensburger Fischmarkt, und „3X3 Augen“ in Beratzhausen
Artist Statement
Ich habe mich mit dem Nichtwissen im Bezug auf unser Selbst beschäftigt. Inwiefern können wir uns selbst und die anderen Menschen verstehen? Ist das überhaupt möglich?
Entstehen Missverständnisse nicht erst, wenn wir glauben uns und unsere Mitmenschen verstanden zu haben?
Dennoch ist es wohl das einzig Sinnvolle, das Verstehen zu versuchen, denn wer aufhört, die Welt und sich selbst zu hinterfragen und neugierig zu betrachten, wird gleichgültig. Andererseits flieht jemand vielleicht auch vor der Gegenwart, wenn er sich in das Reflektieren hineinsteigert.
Das Wühlen im Ich, der Versuch der Selbstreflexion und die Unmöglichkeit, dabei wirklich Erfolg zu haben, und die dabei aufkommende Vergenwärtigung der Vergänglichkeit steht im Zentrum meiner Arbeit, das Reflektieren der eigenen Kindheit. Es wird im Dreck des Ichs gewühlt, alte Freunde und Gespenster kommen hoch, aber kann es ein Ergebnis geben? Wer versucht, im chaotischen Haus der Erinnerung Ordnung zu schaffen, ein System zu entdecken, muss scheitern. Aber mann kann ja wenigstens mal Platz zum Durchgehen schaffen..


