Tobias Magaß
Vita
1959 born in Osnabrück, Germany
1979-1980 Bonn University Study of History of Art and English Literature
1980-1984 College of Applied Art Hildesheim / Holzminden
Study of graphic design
1984 Diploma in graphic design
1984-1985 Hochschule für Gestaltung, Offenbach / Main
1985-1986 Academie van beeldende Kunsten, Rotterdam
1986-1990 Akademie der Künste, Düsseldorf
Zeichnen bei Prof. Eggenschwiler, Malerei bei Prof. Dibbets
1989 Meisterschüler bei Prof. Jan Dibbets Osnabrück
1995-2000 Lehrauftrag am Holon Academic Institute of Technology
Tel Aviv, Israel
1998-2000 Lehrauftrag am Shenkar College of Textile Design and Technology
Ramat Gan, Israel
2001-2003 Gastprofessor für drei-dimensionale Kunst an der Royal Academy of Fine Arts
Antwerp, Belgium
Ausstellungen (Auswahl)
2007 Oldenburgische Landesbank, Oldenburg
2005 Municipal Gallery Osnabrueck, Germany
Ants and elephants
2004 MDZ Gallery, Knokke, Belgium, Past Future
2000 Goethe-Institut, Tel Aviv, Israel
1997 Venta de Boffard Fromista, Spanien
1996 Center for Technological Education Holon, Israel
1995 Susanne Albrecht Gallery, Muenchen
1994 Caja Salamanca y Soria, Valladolid und Zamora, Spanien
Real Monasterio de San Zoilo Carrion de los Condes, Spanien
Venta de Boffard Fromista, Spanien
1993 Caja Salamanca y Soria, Palencia, Spanien
1992 leo.coppi Gallery, Berlin, Cityscapes
Dominican Church Art Hall, Osnabrueck, Pictures about pictures
Über seine Arbeiten:
Anlass für die Bilder von Tobias Magaß sind Emblemata, Sinnbilder aus der Literatur und Bildenden Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts. Begleitet von einem Sinnspruch weisen sie auf Eigenheiten des menschlichen Lebens hin, auf typische Verhaltensweisen, Lebenserfahrungen. Sie waren ein Spiegelbild der Weltsicht und der Lebensgestaltung ihrer Zeit. Tobias Magaß löst sie aus ihrem Zusammenhang. Der Sinnspruch entfällt; das Bild wird aus dem ornamentalen Umfeld gelöst, auf ein wichtiges Detail oder auf die Grundgestalt der Zeichnung reduziert. Der historische Hintergrund wie der grafische Hintergrund werden beiseite gelassen. Übrig bleibt die reduzierte Grafik mit ihrem ganzen Reichtum an Anspielungen, Bezügen, Verbindungen. Mit den malerischen Mitteln eines Zeitgenossen aus dem 21. Jahrhundert greift Tobias Magaß diese Zeichnung erneut auf und nimmt sie zum Anlass und Gerüst seines Bildes. - Dr. phil. Johannes Römelt



















